Review: "Star Trek Picard" S1 Ep. 1

Liebe Leser,

eigentlich wollte ich hier nie über irgendwelche Serien oder Filme schreiben, doch bei „Star Trek Picard“, kann ich mich als Trekkie nicht mehr zurückhalten. Ich werde über alle 10 Episoden schreiben, doch ich muss darauf hinweisen, dass sämtliche Reviews von mir nicht! spoilerfrei sind. Wer also lieber selbst die Serie schauen will, sollte ab hier nicht weiterlesen.

Review: „Star Trek Picard“ S1 Ep1 „Gedenken“

Nach über 20 Jahren, kehrt der Kultcaptain zurück. Zu Beginn der Serie erfährt man, dass er inzwischen zwar Admiral ist, doch der Sternenflotte den Rücken gekehrt hat. Jean Luc Picard ist älter geworden, nicht aber ruhiger. Man merkt, dass das Landleben auf seinem Weingut, nicht das ist, was er sich vom Leben erhofft hat. Vorbei sind die Zeiten in denen er an Bord der Enterprise, Welten entdeckt und gegen die Borg und andere Feinde der Sternflotte kämpft. In der ersten Folge erfährt man außerdem, dass der Mars angegriffen wurde. Die Welt brennt noch immer und die Flottenwerft Utopia Planitia, wo unter anderem auch die Voyager konstruiert wurde, ist zerstört worden. Verantwortlich dafür waren rebellierende Androiden, die zum Teil im Daystrom Institut gebaut wurden. Die Föderation und die anderen Völker beschlossen daraufhin, sämtliche Androiden in der Galaxis zu verbieten. Doch eines Tages steht eine junge Dame auf dem Weingut Picard`s und fordert die Hilfe des Admirals an. Es stellt sich heraus, dass die gute Dame selbst ein Android ist und höchstwahrscheinlich die Tochter von Data ist. Unterwegs zum Daystrom Institut, werden Picard und Dahj von vorerst unbekannten Angreifern attackiert und Dahj wird beim Angriff zerstört. Es stellt sich heraus, dass die Angreifer Romulaner waren. Picard will der Sache nachgehen und geht allein ins Daystrom Institut. Dort findet er heraus, dass die Erinnerungen von Data anscheinend geklont wurden, damit man einen emfindungsfähigen Androiden konstruieren kann. Doch die Maschinen werden immer als Zwillinge konstruiert. Das heißt, dass es irgendwo da draußen eine zweite Dahj gibt. Und tatsächlich, wird der Zuschauer schnell zu ihr gelenkt. Sie befindet sich auf einer romulanischen Rückeroberungseinheit und scheint sich ihres Schicksals noch nicht bewusst zu sein. Die erste Episode endet damit, dass der Zuschauer erfährt, dass die Rückeroberungseinheit, ein scheinbar ausrangierter Borgkubus ist.

Die erste Folge von Picard, geht es noch recht gemütlich an, erst ab der zweiten Hälfte der Folge, baut sich der Handlungsbogen allmählich auf. Als waschechter Star Trek Fan, ist es für mich wie nach Hause kommen. Den Captain meiner Kindheit wiederzusehen, tut gut und macht Lust auf mehr. Richtig toll ist unter anderem auch, endlich mal die Erde zusehen, wie sie im 24 Jahrhundert aussieht. Shuttles fliegen durch die Straßen und die Gebäude sehen richtig toll aus. Solche Einblicke hat man selten in Star Trek gesehen. Die Musik und die bombastischen Aufnahmen tun ihr Übriges dazu. Mag sein, dass die neue Star Trek Serie nicht unbedingt an neue Zuschauer gerichtet ist, doch sie ist eine Hommage an alle Star Trek Fans. An alle, die noch einmal Picard in Action sehen wollen. Ich jedenfalls, kann es kaum erwarten, weitere Episoden dieser tollen Serie anzuschauen.

In Deutschland kann man Star Trek Picard auf Amazon Prime sehen, jeden Freitag gibt es eine neue Folge.

-Ben von Black Level-

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