Kennt das noch wer?: „Akuji-The Heartless“

Liebe Leser,

mit dem Format, „Kennt das noch wer?, möchte ich euch Spiele präsentieren, deren Release schon Jahre, vielleicht schon Jahrzehnte zurückliegen. Darunter sind Videospiele, die ihr mit Sicherheit kennt, gezockt oder zumindest von ihnen gehört habt. Vielleicht präsentiere ich euch auch ein paar Spiele, die zu Recht in der Versenkung verschwunden sind.

Heute stelle ich euch Akuji: The Heartless vor. Ein Spiel, welches ich eher wenig gezockt habe. Doch mit diesem Spiel, verbinde ich eher unfreiwillig, eine ganz andere Geschichte, dem schlimmsten Anraunzer meines Lebens. (Bis jetzt…) 🙂

Einmal Unterwelt und zurück

Aber zur Story: Akuji wurde bei seiner Hochzeit von seinem durchtriebenen Bruder hintergangen und seines Herzens beraubt. De Facto, müsste er eigentlich tot sein. Doch Akuji landet in der Unterwelt, wo er Rache an seinem Bruder schwört. Doch ganz so einfach ist das natürlich nicht. In der Unterwelt, muss Akuji fortan Seelen sammeln, ebenfalls von Betrügern und Hochstaplern. Hierbei steuert man Akuji, wie in einem Jump and Run durch die Level. Knackige Sprungrätsel inklusive. Gekämpft wird natürlich auch, allerdings verlangt dieser Teil des Spiels, mal abgesehen von den Bossen, recht wenig Hirnschmalz. Dicker Minuspunkt in diesem Spiel ist allerdings ein ganz anderer Feind, nämlich die Kamera. Will man auf eine Plattform springen und die Kamera zickt rum, kann man den Sprung gleich nochmal und nochmal machen. Das passiert dabei derart häufig im Spiel, dass es mich wundert, dass die Controller meiner Mutter nie an die Wand geklatscht sind. In jedem Level gibt es eine bestimmte Anzahl an Seelen, welche man sammeln muss, um so auch an den jeweiligen Bossgegnern vorbeizukommen. Mitunter, sind die Seelen allerdings so gut versteckt, dass man schon zweimal gucken muss, um alle zu sammeln.

Miss Croft sind sie es?

Akuji stammt übrigens vom selben Entwickler der Tomb Raider Reihe. Konnte Lara, vor allem in den ersten Abenteuern dick punkten, hielten sich die Reviews und Verkaufszahlen von Akuji, doch sehr in Grenzen. So kam es auch, dass Chrystal Dynamics nie eine Fortsetzung herausbrachte. Am Ende konzentrierte man sich wieder auf die gute alte Lara.

Relikt aus vergangenen Tagen, die Memory Card.

Speicherkarten Fail, die Erste

Um noch die Geschichte mit dem größten Anraunzer meines Leben zu beenden, sicher kennt jeder von euch noch diese niedlichen kleinen Speicherkarten der Playstation 1. Unendlich viel Platz gab es auf diesen Dingern ja nicht. Ich hatte damals ein neues Spiel geschenkt bekommen, dass ich natürlich sofort zocken wollte. Blöd nur, dass die Speicherkarte schon voll war. Ich in meinem jugenlichen Leichtsinn, die gesamte Memory Card formatiert und schön mein Spiel gezockt. Erst Tage später, erhielt ich also den besagten „Anschiss“, erst von meiner Mutter, da ihr Speicherstand zu Akuji weg war und sie beinahe durch war mit dem Game. Am Abend, war mein Stiefvater dran, und machte mich so richtig rund, als er feststellte, dass auch sein Metal Gear Solid Spielstand weg war. Es war kein schöner Tag für mich… Im Übrigen, war es der selbe Tag, an dem ich von nun an, immer mit meiner eigenen Speicherkarte spielen durfte (musste).

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– Eurer Ben von Black Level –

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